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Jahresbericht vom LANUV NRW zur Luftqualität 2008 in NRW
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW hat die Messdaten zur Luftqualität des Jahres 2008 im Rahmen der jährlich vorgenommenen Validierungen abschließend überprüft und stellt die Gesamtauswertung für 2008 im Internet zur Verfügung unter www.lanuv.nrw.de.
Die Feinstaubbelastung (PM10) ist gegenüber den meisten Stationen deutlich zurückgegangen. Dies gilt insbesondere für die Messstationen in der Nähe von Industrieanlagen. Sowohl im Umfeld der Stahlwerke und des Braunkohlenreviers werden die europaweit gültigen Grenzwerte erstmals eingehalten, Überschreitungen gibt es noch an einigen wenigen Messstationen in verkehrsreichen Straßenschluchten einiger Städte sowie im Krefelder Hafengebiet.
Die Feinstaubbelastung (PM2.5) wird ebenfalls gemessen: Der ab 2015 gültige EU-Grenzwert wird bereits jetzt in NRW flächendeckend eingehalten, gleichzeitig wird das Messnetz weiter ausgebaut.
Auch die Grenzwerte für Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Benzol und Blei werden an allen Messstationen in NRW eingehalten.
Leider stagniert die Stickstoffdioxidbelastung auf hohem Niveau. An 54% aller Messstationen wird der ab 2010 gültige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. Besonders betroffen sind Straßen in Düsseldorf, Dortmund, Hagen, Köln und Münster, es sind jeweils Luftreinhaltepläne bereits aufgestellt oder in Vorbereitung. Neu ist, dass in Halle, Hürth, Langenfeld und Witten jetzt Maßnahmen ergriffen werden müssen nach Überschreitung des Grenzwertes zuzüglich Toleranzwert (44 Mikrogramm pro Kubikmeter).
Quelle und weitere Informationen unter www.lanuv.de, die Pressemitteilung des LANUV finden Sie auch in unserem Downloadbereich.
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