Glossar
ABMG
Gesetz über die Erhebung von streckenbezogenen Gebühren für die Benutzung von Bundesautobahnen mit schweren Nutzfahrzeugen (Autobahnmautgesetz für schwere Nutzfahrzeuge)
Abschlagszahlung
AnteiligeZahlung der vereinbarten Vergütung vor deren Fälligkeit. Ein Anspruch auf Abschlagszahlungen kann in einem EVB-IT Systemvertrag nicht vereinbart werden.
ADSL
Asymetric Digital Subscriber Line, Anschlusstechnik für Breitbandanschlüsse über die vorhandene Telefonanschlussleitung.
ADV
Automatisierte Datenverarbeitung
AG
Auftraggeber
AHO
Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. Berlin
AKS
Anweisung zur Kostenberechnung von Straßenbaumaßnahmen
Aktionsplan für Klimaschutz und Energiepolitik
Das vom Europäischen Rat im März 2007 beschlossene Maßnahmenpaket umfasst folgende Ziele. Die Treibhausgasemissionen sollen, im Rahmen eines internationalen Abkommens, bis 2020 um 30 % gegenüber 1990 gesenkt werden, wenn sich andere Indutriestaaten ebenfalls zu vergleichbaren Anstrengungen bereit erklären und auch Schwellenländer einen Beitrag zur Verringerung erbringen. Unabhängig von diesen internationalen Vereinbarungen besteht die Verpflichtung zur Minderung der Treibhausgasemissionen um 20 % gegenüber 1990. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtmix der EU soll auf 20 % erhöht werden, ebenso soll der Anteil von Biokraftstoffen auf 10 %, gemessen am Gesamtmix, erhöht werden. Zusätzlich soll die Energieffizienz um 20 % verbessert werden. Ergänzend wurden im Januar 2008 von der Europäischen Union konkrete Vorschläge zur Umsetzung dieser Ziele vorgestellt. Diese sind unter anderem ein Revisionsentwurf für die Emissionshandels-Richtlinie sowie eine Entwurf für eine Entscheidung zur Aufteilung der Klimaziele unter den Mitgliedsstaaten (Effort-Sharing). Weiter Vorschläge beinhalten Richtlinienentwürfe zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und Richtlinienentwürfe für einen Rechtsrahmen für die Abscheidung und geologische Speicherung von Kohlendioxid (CCS). Ebenso liegen konkrete Vorschläge zur Umsetzung einer Ökorichtlinie (z. B. Reduzierung Standby-Verbrauch, Verbot Glühlampen) vor.
Allochthon
Aus dem Griechischen: "allos" (fremd) und chthon" (Erde); bedeutet daher etwa ortsfremd oder zugewandert.
AN
Auftragnehmer
Angebotspreis
Der Angebotspreis dient der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes für die einzelnen Leistungen des Vertrages, z. B. Systemserviceleistungen, Weiterentwicklung des Gesamtsystems.
Anthropogen
Aus dem Griechischen: "anthropos" (Mensch) und "genese" (Erzeugung);
bezeichnet alles von Menschen Beeinflusste, Verursachte oder
Hergestellte.
ARGE
Arbeitsgemeinschaft
ASP
Application Service Providing (Nutzung von Anwendungen über Internet).
ATM
Asynchronus transfer Mode, ist eine Technik derDatenübertragung, bei der der Datenverkehr in kleine Pakete codiert und über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen wird.
ATV
Allgemeine Technische Vertragsbedingungen
Auftragswert
Der Auftragswert ist die Summe aus Erstellungspreis und aller im Rahmen des Projektes bis zur Gesamtabnahme vereinbarten Vergütungserhöhungen oder -verringerungen, insbesondere aufgrund von Änderungsverlangen (Change Requests).
Autochthon
Aus dem Griechischen: "autos" (selbst) und "chthon" (Erde); bedeutet daher etwa einheimisch oder ortsfest.
AVA
Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung
BALANCE
Ein Verfahren der adaptiven Lichtsignalsteuerung
der Firmen TRANSVER und GEVASsoftware zur gemeinsamen Steuerung
mehrerer Kreuzungen in städtischen Teilnetzen.
BASt
Bundesanstalt für Straßenwesen
BauGB
Baugesetzbuch
BauKaG
Gesetz über den Schutz der Berufsbezeichnungen ''Architekt'',
''Architektin'', ''Stadtplaner'' und ''Stadtplanerin'' sowie über die
Architektenkammer, über den Schutz der Berufsbezeichnung ''Beratender
Ingenieur'' und ''Beratende Ingenieurin'' sowie über die
Ingenieurkammer-Bau - Baukammerngesetz
BauPG
Gesetz über das Inverkehrbringen von und den freien Warenverkehr mit Bauprodukten.
BB
Bewerbungsbedingungen Auftraggeber
Beizustellende Systemkomponenten
Die vom Auftraggeber beizustellenden Systemkomponenten bilden mit den vom Auftragnehmer zu liefernden und/oder herzustellenden Systemkomponenten das Gesamtsystem. Die beizustellenden Systemkomponenten können sowohl Teile der beim Auftraggeber zum Zeitpunkt des Vetragsschlusses vorhandenen Systemumgebung sein als auch später hinzukommende neue Komponenten, die der Auftraggeber zur Erfüllung seiner Mitwirkungsleistungen vereinbarungsgemäß beschaftt oder erstellt.
Beschleunigung
Die
Beschleunigung ist die Veränderung der Geschwindigkeit, damit also
sowohl Zunahme als auch Abnahme der Geschwindigkeit. Die SI-Einheit der
Beschleunigung ist m/s².
BGB
Bürgerliches Gesetzbuch
BioKraftQuG
Biokraftstoffquotengesetz
BlmSchG
Bundes-Immissionsschutzgesetz
BLV
Bundeslaufbahnverordnung
BMVBS
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
BoKraft
Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr
BOStrab
Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen
Bruttoweglücke
Die Bruttoweglücke ist eine Weglücke, bei der der räumliche Abstand zwischen den Fahrzeugspitzen zweier aufeinander folgender Fahrzeuge gemessen wird.
Bruttozeitlücke
Die Bruttozeitlücke ist eine Zeitlücke, bei der der zeitliche Abstand von Fahrzeugspitze zu Fahrzeugspitze zweier aufeinander folgender Fahrzeuge gemessen wird.
BTPPL
Basis Transport Paket Protocoll Layer der OCIT-O Schnittstelle
BÜSTRA
Richtlinien über Abhängigkeiten zwischen der technischen Sicherung von Bahnübergängen und der Verkehrsregelung an benachbarten Straßenkreuzungen und -einmündungen; Herausgeber ist der Bundesminister für Verkehr.
BVB/EVB-IT
Besondere Vertragsbedingungen für die Beschaffung von DV-Leistungen.
BVerwG
Bundesverwaltungsgesetz
C2X
Car-to-X-Communicationist der Oberbegriff für verschiedene Kommunikationstechniken in der Automotive-Technik (z. B. C2C - Car to Car oder C2I - Car to Infrastructure)
C2C
Car-to-Car-Communication. Kommunikationsmöglichkeit zwischen Fahrzeugen zur Datenübertragung.
C2I
Car-to-Infrastructure-Communication. Kommunikationsmöglichkeit zwischen Fahrzeugen und festen Streckeneinrichtungen zur Datenübertragung.
Car Sharing
Car Sharing ist die Möglichkeit der gemeinschaftlichen Nutzung von Kraftfahrzeugen, die ein Car Sharing-Anbieter bereit stellt. Der Nutzer schließt zunächst einen Vertrag mit dem Car Sharing-Anbieter und darf dann genau so wie die anderen Angemeldeten die Fahrzeuge individuell nutzen. Neben einem monatlichen Festbetrag hat der Nutzer nur für den tatsächlichen Gebrauch des Fahrzeuges zu zahlen. Da das Car Sharing eine flexible und umweltfreundliche Ergänzung des Angebotes des ÖPNV ist, bieten auch Verkehrsunternehmen Car Sharing selbst oder mittels Kooperationsvereinbarungen mit externen Anbietern an. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
CISG (United Nations Convention on Contracts for the international Sales of Googs)
Übereinkommen der Vereinten Nationen über Veträge über den internationalen Warenkauf
Complete Mobility
Complete Mobility ist ein Transportkonzept der Firma Siemens. Mehr Mobilität für Mensch und Güter, weniger Belastung für die Umwelt: Um die zentrale Aufgabe im Verkehr von morgen zu bewältigen, ist ein reibungsloses Zusammenspiel aller Verkehrsträger nötig. Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff - jeder Verkehrsträger hat spezifische Stärken, die sinnvoll aufeinander abgestimmt werden müssen. Siemens bezeichnet das komplett vernetzte Transportkonzept als Complete Mobility.
CRT
Continuous Regeneration Trap, eine Variante eines Dieselrußpartikelfilters in der Umwelttechnik.
CUG
CUG (Closed User Group) beschreibt das Leistungsmerkmal eines Wählnetzes, das nur bilaterale Kommunikationsbeziehungen zwischen bestimmten Paaren von Anschlüssen erlaubt. Dieses Leistungsmerkmal bietet die Möglichkeit, nur innerhalb einer vorher festgelegten Gruppe von Teilnehmern zu kommunizieren. Für einen Großkunden kann beispielsweise ein Mobilfunkbetreiber eine CUG anbieten. Damit steht dem Kunden ein abgesicherter Bereich zur Verfügung, zu dem nur er Zutritt hat. Eine CUG macht die Netzwerkadministration einfacher, da man auf VPNs verzichten kann und auch statische Adressen vergeben werden können.
Customizing
Anpassen von Systemkomponenten an die Anforderungen des Auftraggebers zur Erstellung des Gesamtsystems und zur Herbeiführung der Betriebsbereitschaft, die nicht auf Quellcodeebene erfolgen.
DCF
Zeitsignalsender (Rufzeichen DCF 77)
Deterministik
Teilgebiet der Physik, wobei Ergebnisse über kausale Zusammenhänge und gesicherte Formalismen behandelt und ausgewertet werden (determinieren = begrenzen, bestimmen).
dezimal
dem Zahlensystem mit der Grundzahl 10 folgend.
DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol, ermöglicht die automatische Zuweisung der Netzwerkkonfiguration an die im Netz angeschlossenen Geräte. Dadurch ist die Einbindung eines neuen Gerätes in ein bestehendes Netzwerk ohne dessen manuelle Konfiguration möglich. Das Gerät bezieht die IP-Adresse und weitere Adressinformationen von einem DHCP-Server. Bei Topologieänderungen ist deshalb keine manuelle Änderung der Konfiguration aller Geräte im Netz nötig. Die entsprechenden Vorgaben werden vom Administrator nur einmal in der Konfigurationsdatei des DHCP-Servers gemacht. (Quelle: ODG, www.ocit.de)
DIN
Deutsche Industrie Norm
DIN EN ISO
Deutsche Norm nach internationalen Regeln
DNS
Domain Name System, eine verteilte Datenbank, die den Namensraum im Netzwerk verwaltet.
DTD
Document Type Definition
Ein Satz an Regeln, der benutzt wird, um Dokumente eines bestimmten Typs zu repräsentieren. DTD ist Bestandteil der XML-Spezifikation.
DTV
Durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke aller Tage des Jahres [Kfz/24 h].
DV
Datenverarbeitung
EAE 85/95
Empfehlungen für die Anlage von Erschließungsstraßen; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
EAHV
Empfehlungen für die Anlage von Hauptverkehrsstraßen; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
EAÖ
Empfehlungen für Anlagen des Öffentlichen Personennahverkehrs; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
EAR
Empfehlungen für die Anlagen des ruhenden Verkehrs.
EBA
Eisenbahn Bundesamt: Deutsche Bundesoberbehörde für die Regelung des Eisenbahn-Wesens. Sie unterliegt der Aufsicht und den Weisungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).
EBKrG
Gesetz über die Kreuzungen von Eisenbahnen und Schienen.
EBO
Die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) enthält neben einigen allgemeinen Bestimmungen insbesondere technische Vorschriften betreffend die Beschaffenheit von Bahnanlagen und Fahrzeugen, Vorschriften zur Regelung des Bahnbetriebs und zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung auf dem Gebiet der Bahnanlagen (namentlich durch die Bundespolizei) sowie Vorschriften über allgemeine Anforderungen an das Bahnbetriebspersonal. Die EBO gilt nur für regelspurige Eisenbahnen, jedoch nicht für den Bau, den Betrieb oder die Benutzung der Bahnanlagen von nichtöffentlichen Eisenbahninfrastrukturunternehmen. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
EDGE
EDGE steht für die Abkürzung "Enhanced Data Rates for GSM Evolution" und ist eine Weiterentwicklung des Datendienstes GPRS (General Packet Radio Service). EDGE gilt als letzte Zwischenstufe zum UMTS-Datenfunk. Wie GPRS basiert EDGE auf dem GSM-Funknetz und kann mehrere Datenkanäle bündeln.
Während GPRS in der Theorie maximal 21,4 kBit/s pro Kanal übertragen kann (in der Praxis sind es bislang nur 13,4 kBit/s), soll EDGE Datenraten bis zu 59,2 Kilobit pro Sekunde und Kanal erreichen. Bei acht gebündelten Kanälen ergäbe sich eine Übertragungsrate von 473,6 kBit/s. Das theoretische Maximum von GPRS liegt dagegen bei nur 171,2 kBit/s.
Um den schnellen Datendienst nutzen zu können, braucht es EDGE-fähige Endgeräte und eine angepasste Netz-Infrastruktur. Diese kommt die Netzbetreiber deutlich billiger als ein kompletter Neuaufbau, wie er für UMTS notwendig ist. In Deutschland ist nach Aussage von T-Mobile EDGE flächendeckend verfügbar und bietet daher eine echte Alternative zu UMTS.
EEG
Erneuerbare Energie Gesetz
E EMI
Empfehlungen für das Erhaltungsmangement von Innerortsstraßen
EEWärmeG
Erneuerbare Energien Wärme Gesetz
Eisenbahnkreuzungsgesetz
Gesetz über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen
EFA
Empfehlungen für Fußgängerverkehrsanlagen; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen
EFM
Elektronisches Fahrgeldmanagement
EKS
Einstiegskontrollsystem für elektronische Tickets.
EnEV
Energieeinsparverordnung
EnWG
Energiewirtschaftsgesetz
ERA 95
Empfehlungen für Radverkehrsanlagen; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
Erstellungspreis
Angebotspreis für die Erstellung des Gesamtsystems z. B bei Verwendung der Vergütungszusammenfassung.
Elektronisches Ticket
Das Elektronische Ticket (E-Ticket) ist eine Fahrkarte in Gestalt einer Chipkarte oder eines anderen elektronischen Mediums an Stelle z.B. einer Papierfahrkarte. Auf dem elektronischen Medium sind die Ticketdaten des Fahrgastes gespeichert. Je nach Ausbaustufe des elektronischen Fahrgeldmanagements kann der Fahrgast auf dem Medium auch ein Guthaben für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufladen und das E-Ticket zur automatisierten Fahrpreisfindung nutzen. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
ESN
Empfehlungen
für die Sicherheitsanalyse von Straßennetzen; Herausgeber ist die
Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
ESAS
Empfehlungen für das Sicherheitsaudit von Straßen; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
ESG
Empfehlungen zur Straßenraumgestaltung innerhalb bebauter Gebiete (ESG).
ETCS
Ein Zusicherungssystem, bei dem die Zugführer die kompletten Fahrbefehle über ein eigenes Funknetz, dem GSM-R-Standard, erhalten. Reagiert der Lokführer nicht, wird eine Zwangsbremsung eingeleitet.
Auf einigen tausend Streckenkilometern ist ETCS bereits im Einsatz, sechs Korridore quer durch Europa werden von der Europäischen Union priorisiert.
Ethernet
Ethernet ist eine
Datennetztechnik für lokale Datennetze (LANs). Sie ermöglicht den
Datenaustausch zwischen den im LAN angeschlossenen Geräten. Ethernet
verbindet Kupferkabel, Glasfaser oder Funk Geräte im Nahbereich bis
über weite Entfernungen. Ethernet umfasst Festlegungen für Kabeltypen
und Stecker, beschreibt die Signalisierung für die
Bitübertragungsschicht und legt Paketformate und Protokolle fest. Aus
Sicht des OSI-Modellsspezifiziert Ethernet sowohl die physikalische
Schicht (OSI Layer 1) als auch die Data-Link-Schicht (OSI Layer 2).
Ethernet ist eine Basis für Netzwerkprotokolle, z. B. TCP/IP. (Quelle:
ODG, www.ocit.org)
eTicketing
Unter eTicketing wird verstanden, dass Chipkarten die Papierfahrscheine ersetzen. Die Chipkarten verfügen über einen Sender, der mit einem Kontrollgerät kommunizieren kann. Der Datenaustausch funktioniert nur im Nahbereich (weniger als 10 Zentimeter) und mit dem Kontrollgerät (Zeitraum kleiner als 1 Sekunde). Die Chipkarten entsprechen der Norm ISO 14443.
EVB-IT
Ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Leistungen.
EVE
Empfehlungen für Verkehrserhebungen
EWS
Empfehlungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen von Straßen (EWS).
FCD
Floating Car Data. Fahrzeuge, die am Verkehr
teilnehmen (to float = gleiten, treiben), übermitteln Daten und agieren
so als Sensoren innerhalb des Verkehrsgeschehens.
FCO
Floating Car Observer. Fahrzeuge, die am Verkehr teilnehmen, erfassen nicht nur die eigenen Daten, sondern auch Daten anderer Verkehrsteilnehmer (to observe = beobachten). Im Gespräch, aber bei weitem noch nicht praxisreif, sind beispielsweise Videosensoren, die permanent Verkehrskenngrößen auch des Gegenverkehrs erfassen.
FGSV
Die
Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) ist ein
gemeinnütziger technisch-wissenschaftlicher Verein, der im Jahr 1942 in
Berlin gegründet wurde. Aufgabe des FGSV ist im Wesentlichen die
Aufstellung und Fortschreibung von Richtlinien für Straßenbau,
Straßenverkehrstechnik und Verkehrsplanung. Insbesondere ist hier das
Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) zu nennen.
Die Erarbeitung erfolgt in ehrenamtlich arbeitenden Gremien. Ebenfalls
betreut die FGSV in Zusammnearbeit mit dem Bundesministerium für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie der Bundesanstalt für
Straßenwesen Forschungsvorhaben aus dem Bereich des gesamten
Verkehrswesen.
Floating Car Data
Die Floating Car data-Technik (FCD-Technik) ist eine Telematik-Technik. Fahrzeuge werden als mobile Erfassungseinheiten für die Ermittlung von Verkehrsdaten benutzt. Die Telematik-Systeme in den Fahrzeugen arbeiten als mobile Sensoren und melden Daten über den Verkehrszustand. Im Wesentlichen übermitteln sie Daten über die Fahrgeschwindigkeit an die Leitzentrale. Die Übermittlung erfolgt mittels Mobilfunknetzen.
FP
Förderprogramm
FSA
Fußgänger-Lichtsignalanlage
FStrG
Bundesfernstraßengesetz
FStrAbG
Fernstraßenausbaugesetz
FStrKrV
Verordnung über Kreuzungsanlagen im Zuge von Bundesfernstraßen (Bundesfernstraßenkreuzungsverordnung).
Funktionstest
Als
Funktionstest bezeichnet man die Prüfung bzw. Kontrolle der
Funktionsfähigkeit eines Produktes oder Systems durch Ausprobieren.
GasNZV
Gasnetzzugangsverordnung
Gerichtsgutachten
Definition: Sachliche Beurteilung und Bewertung von Anknüpfungstatsachen und Befundtatsachen als besonders qualifizierter Fachmann vor Gericht.
Rechtsfolge: Der Sachverständige wird vom Gericht ernannt.
Bindung und Haftung: Der Gerichtsgutachter ist an den Beweisbeschluss gebunden. Eine Haftung entsteht neben anderen Tatbeständen bei vorsätzlichen oder fahrlässigen Fehlgutachten, was Schadensersatz nach sich ziehen könnte.
Prozess: Soweit erforderlich, bestimmt das Gericht, welche Tatsachen der Sachverständige der Begutachtung zugrunde legen soll, in welchem Umfang der Sachverständige zur Abklärung der Beweisfrage befugt ist, inwieweit er mit den Parteien in Verbindung treten darf und wann er ihnen die Teilnahme an seinen Ermittlungen zu gestatten hat. Im Zweifelsfall wird das Gericht den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen gegenüber allgemeinen Sachverständigen zu Erstattung von Gutachten zu Rate ziehen.
Gesamtangebotspreis
Dient der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots und ist die Summe aller Angebotspreise.
Geschwindigkeit
Die Geschwindigkeit ist die pro Zeiteinheit zurückgelegte Wegstrecke. Der Definition nach ist zu unterscheiden zwischen Geschwindigkeit als vektorielle Größe in Abhängigkeit von der zurückgelegten Strecke und der Schnelligkeit oder dem Tempo als Betrag der Geschwindigkeit. Die SI-Einheit der Geschwindigkeit ist m/s.
GPRS
GPRS steht für die Abkürzung "General Packet Radio Service" und ist ein relativ neuer GSM-Dienst, der einen paketvermittelten Funkzugang für mobile GSM-Benutzer bereitstellt. Die GPRS-Technologie nutzt dabei die Vorteile der paketorientierten Datenübertragung und der Kanalbündelung. Bei höchstem Datendurchsatz von 21,4 kBit/s pro Kanal ergibt sich bei Bündelung der acht GSM-Kanäle eine maximale Datenübertragungs-Kapazität von 171,2 kBit/s. Aber: Diese Übertragungsrate ist nur ein theoretisch erreichbarer Wert. Praktisch beschränken sich die Netzbetreiber auf 53,6 kBit/s (52,8 kBit/s bei O2). Es besteht virtuell eine dauerhafte Verbindung zur Gegenstelle (sog. Always-on-Betrieb). Erst wenn wirklich Daten übertragen werden, wird der Funkraum besetzt, ansonsten ist er für andere Benutzer frei. GPRS-Abrechnungen sind deshalb hauptsächlich von den übertragenen Datenmengen abhängig, und nicht von der Verbindungsdauer.
GPS
Global Positioning System. Globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung.
GSM
GSM ist die Abkürzung für "Global Standard for Mobile Communications" und das im Mobilfunk derzeit am häufigsten benutztes Protokoll für die Übertragung digitalisierter Informationen. GSM ermöglicht nicht nur die Übertragung von Sprache, sondern auch von Textnachrichten (SMS, FAX) sowie von Daten, was auch die Möglichkeit des Internetzugangs eröffnet (WAP). Allerdings sind die Datenübertragungsraten mit maximal 9600 Bit/s relativ gering.
Die Zahlenangabe bei GSM informiert
über den benutzten Frequenzbereich. GSM 900 bedeutet also
Frequenzbereiche um 900 MHz (genau: 890 bis 915 MHz beim Senden und 935
bis 960 MHz beim Empfangen), bei GSM 1800 sind die genauen Frequenzen
1710 bis 1785 MHz beim Senden und 1805 bis 1880 MHz beim Empfangen. GSM
900 wird im D-Netz (D1 und D2), GSM 1800 im E-Netz (E-Plus und
O2-Germany) verwendet; in den USA wird GSM 1900 benutzt. Der GSM
Standard gilt in fast allen Ländern Europas (in Asien PHS und in
Nordamerika AMPS).
GVFG
Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz).
GWB
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen.
Hauptstraße
Straße, die gegenüber kreuzenden oder einmündenden Straßen bevorrechtigt ist.
Hauptstrom
bevorrechtigter, übergeordneter Verkehrsstrom.
HBEFA
Handbuch für Emissionsfaktoren
HBS
Handbuch für die Bemessung von Verkehrsanlagen. Das HBS ist eine Sammlung von Rechnungsmethoden für die Verkehrsqualität unterschiedlicher Straßenverkehrsanlagen aus Deutschland. Es ist in Anlehnung an das Highway Capacity Manual (HCM) aus den USA entstanden. Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
HD-Traffic
Der kostenpflichtige Verkehrsdienst von Tomtom baut auf Mobilfunkdaten von Vodafone-Kunden. Bei ihren Telefonaten kann festgestellt werden, wie schnell sie sich im Verkehr auf Autobahnen, Bundesstraßen etc. bewegen. Diese anonymisierten Handydaten werden mit Behördendaten von Polizei usw., mit vorhandenen Verkehrsinfos (TMC etc.) mit gesammelten Erfahrungswerten von Tomtom und weiteren Daten aus Fahrzeugen abgeglichen. Zu letzteren zählen u.a. Tomtom-Works-Kunden, ein Flottenmanagementdienst, den Speditionen und Lieferwagenfahrer nutzen.
Der Dienst sendet ungefähr alle 3 min neue Infos. Er nutzt dabei nicht mehr RDS, sondern die Mobilfunktechnik GPRS mit ihren größeren Kapazitäten und Datenraten von rund 56 kbit/s. Dafür benötigen die Navigationsgeräte eine SIM-Karte. Das dürfte aller Voraussicht nach auch für das neue TMC Pro gelten. (Quelle: VDI-Nachrichten)
Hill-Climbing-Verfahren
Verfahren zur Optimierung von Modellen. Bei diesem Verfahren wird iterativ nach dem (lokalen) Optimum gesucht.
HSDPA
HSDPA bedeutet "High Speed Downlink Packet Access". Unter dem Stichwort HSDPA sammeln sich Technologien, die die Datenrate künftig deutlich nach oben anheben sollen. Eine Zelle kann statt derzeit einigen Megabit pro Sekunde dann 10, 20 oder gar 50 MBit/s aussenden. Damit werden künftig auch pro Endgerät deutlich mehr als die derzeit üblichen 384 kBit/s (bei UMTS) möglich sein. Alternativ können mehr Handys in einer Zelle versorgt werden.
HSDPA erreicht die höhere Geschwindigkeit nicht durch die Bündelung von Kanälen, sondern durch die Verwendung besserer Technologie. Entsprechend ist auch ein Upgrade der Basisstationen erforderlich, wobei es sich in vielen Fällen um ein reines Software-Upgrade handelt.
HSRa
Hinweise zur Signalisierung des Radverkehrs; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
HVA B-StB
Handbuch für die Vergabe und Ausführung von Bauleistungen im Straßen- und Brückenbau
HVA F-StB
Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten im Straßen- und Brückenbau.
HVA L-StB
Handbuch für die Vergabe und Ausführung von Lieferungen und Leistungen im Straßen- und Brückenbau
HWBV
Hinweise für die Wahl der Bauart von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen hinsichtlich ihrer lichttechnischen Eigenschaften; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
IBIS
Integriertes Bordinformationssystem
IEC
International Electrotechnical Commission
IEKP
Integriertes Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung.
Individualsoftware
Softwareprogramme, Programm-Module, Tools etc., die zur Vertragserfüllung für die Bedürfnisse des Auftraggebers vom Auftragnehmer erstellt wurden einschließlich der zugehörigen Dokumentation. Hierzu gehören auch Anpassungen von Standard - oder Individualsoftware auf Quellcodeebene, nicht jedoch Customizing.
Induktivschleife
Im Bereich der in einer Fahrbahndecke verlegten Induktivschleife (oft auch Induktionsschleife genannt) entsteht ein magnetisches Wechselfeld. Dieses wird beim Durchfahren von Fahrzeugen verändert. Das Induktionsprinzip, dessen Funktionsweise zur Fahrzeugerfassung umgesetzt wird, beruht auf der Feldänderung eines elektromagnetischen Feldes durch Metalle (Eisen- bzw. Nichteisenmetalle), die vom elektromagnetischen Feld erfasst werden. Aufgrund dieser Feldänderung kann über die Erfassungsgeräte eine Aussage über den Typ und die Geschwindigkeit der erfassten Fahrzeuge getroffen werden.
INES+
Ein Verfahren der adaptiven Lichtsignalsteuerung der Firma Schlothauer & Wauer zur gemeinsamen Steuerung mehrerer Kreuzungen in städtischen Teilnetzen.
Installation
Alle notwendigen Maßnahmen für das Einbringen der Software in die vereinbarte Systemumgebung sowie die Herbeiführung der vereinbarten Ablauffähigkeit der Software einschließlich aller notwendigen Prüfungen und Kontrollen zur Erstellung des Gesamtsystems und zur Herbeiführung der Betriebsbereitschaft.
Integration
Einbetten von Hardware und/oder Software in das Gesamtsystem innerhalb der vereinbarten Systemumgebung zum Zwecke der Erstellung des Gesamtsystems und zur Herbeiführung der Betreibsbereitschaft.
Intelligente Kamera
Der Begriff "intelligente Kamera" wurde geprägt durch die Einführung von IP-Kameras. Diese übertragen ihre Bilder via Internetprotokoll und Ehternet auf die Überwachungsmonitore. Zusätzlich verfügen sie über eine eingebaute Software, die es ihnen ermöglicht, selbstständig Bildanalysen durchzuführen. Dadurch wird die Kamera zum intelligenten Sensor, der mittels ausgeklügelter Algorithmen in der Lage ist, Bildauswertung per Soll-Ist-Vergleich zu betreiben. Die Kamera erlernt den Normalzustand des Überwachungsbildes, indem sie sich den in einem Zeitraum am häufigsten vorkommenden Zustand einprägt. Über definierbare Parameter wie Größe und Geschwindigkeit kann sie Objekte erkennen und lokalisieren.
IP
Internet Protocol
IP-Adresse
Jedes Gerät in einem Netzwerk hat eine IP-Nummer. IP steht für Internet Protokoll. Gemäß dem IPv4-Protokoll besteht sie aus durch drei Punkte getrennte Zahlenpakete (z.B. 130.42.254.32) und ist vereinfacht gesprochen die Anschrift des Geräts. Ohne die klare Adressierung wäre es für Computer nicht möglich, im Internet untereinander zu kommunizieren.
IPCC
Das Intergovernmental Panel of Climate Change ist ein Gremium, das vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zur Auswertung der weltweiten Klimaforschung eingerichtet wurde (www.ipcc.ch).
ISDN
Integrated Services Digital Network, Dienste-integrierendes digitales Netz
ISO/OSI
ISO/OSI-Basis-Referenzmodell (DIN-ISO 7498: 1982, X.200: 1994)
ISO ist die Abkürzung von International Organization for Standardization, OSI steht für Open Systems Interconnection.
IT
Informationstechnik
ITCS
Intermodal
Transport Control System (vormals: RBL -Rechnergestütztes
Betriebsleitsystem). Obwohl englischsprachig, ist die\r\nBezeichnung
ITCS nur im deutschsprachigen Raum gebräuchlich. Im Englischen ist der
Begriff CAD/AVL (Computer Aided Dispatch/Automatic Vehicle Location)
gebräuchlich.
Iteration
lat. "Wiederholung"; (Math.) schrittweises Rechenverfahren zur Annäherung an die exakte Lösung.
IV
Individualverkehr (Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeugverkehr, Motorräder etc.)
Jitter
Eine durch Überlastung hervorgerufene Verzögerung, die zu einem Stottereffekt führt. Jitter ist eine spezielle Form von Latenzschwankungen.
KA-Karten
Chipkarten als Fahrkartenersatz
Kapazität
Die Kapazität ist die größte Verkehrsstärke, die ein Verkehrsstrom bei
gegebenen Weg- und Verkehrsbedingungenan dem für ihn bestimmten
Querschnitt erreichen kann. Dabei wird für die Verkehrsstärke q
üblicherweise eine Stunde gewählt. Unterschiedliche Verhaltensweisen
der Verkehrsteilnehmer, z. B. je nach dem vorherrschenden Fahrtzweck
oder der Ortskenntnis, führen dazu, dass die Kapazität variiert.
Kapazitätsreserve
Differenz zwischen Kapazität und vorhandender Verkehrsstärke.
KCEFM
Das landesweite Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement (KCEFM) beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in Gelsenkirchen macht Nordrhein-Westfalen fit für das eTicket. www.kcefm.de
Kohärent
zusammenhängend, verbunden mit.
Konfiguration
Auf die vereinbarte Systemumgebung abgestimmte Parametrisierung von Funktionsvariablen und Steuerungsdaten von Systemkomponeneten zur Erstellung des Gesamtsystems und zur Herbeiführung der Betriebsbereitschaft.
KoopA
Kooperationsausschuss
Kopier- oder Nutzungssperre
Maßnahmen zur Einschränkung der Kopierbarkeit und/oder Nutzungsmöglichkeit einer Systemkomponente.
KVIV
Interessensvertretung der kommunalen Verkehrsunternehmen im VRR
KWKG
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz
LAI
Länderausschuss für Immissionsschutz
LAMP-Architektur
Der Begriff LAMP steht für eine offene und webbasierte Software Architektur, die auf folgenden Modulen aufbaut: Linux, Apache-Webserver, MySQL-Datenbank sowie den Sprachen PHP und HTML.
LAN
Local Area Network (Lokales Netzwerk in der Computertechnik).
Latenz
Zeit, die ein Datenpaket unterwegs ist. Große Latenzzeiten führen bei VoIP zu Echo, überlappender Sprache oder Unterbrechungen. Bei Latenzwerten von 250 ms kommt es zu Verzerrungen. Die ITU empfiehlt maximal 150 ms.
LED
Licht emittierende Diode, Ersatz für Glühlampen
LfB
Landesbevollmächtigter
für Bahnaufsicht. Zuständig für die rechtliche Aufsicht von NE-Bahnen
sofern diese nicht an das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) übertragen wurde.
Lichtsignal
Von einer Einrichtung durch Lichtzeichen den Verkehrsteilnehmern gegebene Information für bestimmte Verhaltensweisen. Quelle: Begriffsbestimmungen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
Lichtsignalanlage (LSA)
Kombination von Lichtsignalgebern und erforderlichen Betriebseinrichtungen zur Steuerung des Verkehrsablaufes. Quelle: Begriffsbestimmungen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
Lichtsignalgeber
Gerät, das über Leuchtfelder Lichtsignale gibt. Quelle: Begriffsbestimmungen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
Life Cycle Costs
Life Cycle Costs (LCC) sind die Lebenszykluskosten, die die gesamte Kostenentwicklung eines Produkts von der Planung und Entwicklung über die Realisierung und Herstellung bis zum Betrieb und letztlich zur Stilllegung abbilden. Aus Kundensicht der Verkehrsunternehmen sind die eigenen Kosten von der Anschaffung bis zur Entsorgung, insbesondere die laufenden Betriebskosten, zur ökonomischen und ökologischen Bewertung eines Produkts, z.B. eines Fahrzeugs, von Bedeutung. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
Linux
freier Betriebssystemkern (engl. Kernel). Er wurde 1991 von dem Finnen Linus Torvalds für die x86-Architektur entwickelt und unter der freien General Public License (GNU-GPL) veröffentlicht.
LISA+
Software zur Planung, Bewertung und Simulation von Lichtsignalanlagen der Firma Schlothauer & Wauer.
LStrG
Landesstraßengesetz.
LTE
LTE (Long Term Evolution) ist die Weiterentwicklung der Mobilfunktechnologien - auch 4G (vierte Generation) genannt. LTE bietet eine erhebliche Leistungsverbesserung gegenüber UMTS. Vor allem die großen Mobilfunkprovider machen hier Druck, um sich mit LTE besser gegenüber Wimax zu positionieren. In den USA werden für LTE die frei werdenden TV-Frequenzen genutzt, was eine bessere Durchdringung von Wänden und anderen Hindernissen bedeutet. Doch in Europa und Asien stehen diese Frequenzen nicht zur Verfügung, so dass es auch bei LTE keinen international einheitlichen Zustand geben wird. (Quelle: VDI-Nachrichten)
LUBW
Landesanstalt für Umwelt Baden-Würtemberg
LUQS
Luftqualitätsüberwachung
des Landes Nordrhein-Westfalen, erfasst und untersucht die
Konzentration verschiedener Schadstoffe in der Luft.
LWL
Lichtwellenleiter
MAC-Adresse
Media-Access-Control-Adresse ist die Hardware-Adresse jedes einzelnen Netzwerkadapters, die zur eindeutigen Identifizierung des Gerätes in einem LAN dient.
MAP
Marktanreizprogramm der Bundesregierung
metrisch
dem Einheitensystem mit der Basis des Meters folgend
Mischfahrstreifen
Fahrstreifen, der von Verkehrsströmen mit unterschiedlicher Fahrtrichtung gemeinsam genutzt wird.
MIV
Motorisierter Individualverkehr, hierzu gehören Kraftfahrzeuge (PKW/Krad) die individuell genutzt werden.
MLuS
Merkblatt über Luftverunreinigungen an Straßen ohne oder mit lockerer Randbebauung.
M RC
Merkblatt über die Wiederverwertung von mineralischen Baustoffen als Recycling-Baustoffe im Straßenbau.
MOTION
Ein Verfahren der adaptivenLichtsignalsteuerung der Firma Siemens zur gemeinsamen Steuerung mehrerer Kreuzungen in städtischen Teilnetzen.
MUNLV
Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW.
M UVS
Merkblatt zur Umweltverträglichkeitsstudie in der Straßenplanung.
MV AS 99
Merkblatt über Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen.
MautSysG
Gesetz über den Betrieb elektronischer Mautsysteme (Mautsystemgesetz)
Nahverkehrsplan
Der Nahverkehrsplan ist ein Rechtsinstitut des Personenbeförderungsrechts, das den Rahmen für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs bildet und von den Aufgabenträgern zu beschließen ist. Er hat die vorhandenen Verkehrsstrukturen zu beachten und darf nicht zur Ungleichbehandlung von Unternehmen führen. Darüber hinaus hat er die Belange behinderter und anderer Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung mit dem Ziel zu berücksichtigen, für die Nutzung des ÖPNV eine möglichst weitreichende Barrierefreiheit zu erreichen, und soll dazu Aussagen über zeitliche Vorgaben und erforderliche Maßnahmen treffen (§ 8 Abs. 3 PBefG).
Der Nahverkehrsplan ist von der Genehmigungsbehörde bei ihren Entscheidungen zu berücksichtigen. Die vorhandenen Verkehrsunternehmen haben das Recht, im Verfahren der Aufstellung, Überprüfung und Fortschreibung eines Nahverkehrsplans beteiligt zu werden (Mitwirkungsrecht), ebenso sind vorhandene Behindertenbeauftragte/-beiräte der Aufgabenträger anzuhören. Weitere Regelungen zur Aufstellung der Nahverkehrspläne treffen die Nahverkehrsgesetze der Bundesländer. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV)
NE-Bahnen
Nichtbundeseigene-Bahnen: Eisenbahngesellschaften, die sich nicht im Besitz des Bundes befinden (Privatbahnen).
Nebenkosten
Aufwendungen des Auftragnehmers, die zur Leistungserbringung notwendig und keine Reisekosten sind.
Nettoweglücke
Die Nettoweglücke ist eine Weglücke, die den Abstand zwischen Fahrzeugende und Fahrzeugspitze zweier aufeinander folgender Fahrzeuge beschreibt.
Nettozeitlücke
Die Nettozeitlücke ist eine Zeitlücke, bei der der zeitliche Abstand von Fahrzeugende des vorausfahrenden bis zur Fahrzeugspitze des nachfolgenden Fahrzeuges gemessen wird.
NONSTOP
Simulationsumgebung von BALANCE
Nutzen-Kosten-Untersuchung
Nutzen-Kosten-Untersuchung ist der Oberbegriff für Methoden, die die Bewertung von Vor- und Nachteilen eines Projektes (z.B. einer Investition) zum Ziel haben. Sie dienen sowohl der Entscheidungsvorbereitung als auch der nachträglichen Überprüfung bereits realisierter Maßnahmen. Methodisch ist zwischen Kosten-Nutzen-Analysen, Kosten-Wirksamkeits-Analysen und Nutzwert-Analysen zu unterscheiden. Während bei Kosten-Nutzen-Analysen nur monetarisierbare Wirkungen berücksichtigt werden, können in Kosten-Wirksamkeits-Analysen und Nutzwert-Analysen alle Wirkungen einbezogen werden, die sich mit Hilfe einer kardinalen Punkteskala messen lassen. Eine gebräuchliche Form der Nutzen-Kosten-Untersuchung, die Elemente der Kosten-Nutzen-Analyse und der Nutzwert-Analyse enthält, ist die Standardisierte Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des ÖPNV. Sie dient der Entscheidungsfindung bei der Vergabe von Zuschüssen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
Objektcode
Zwischenergebnis eines Compiler- bzw. Übersetzungsvorgangs des Quellcodes eines Programms.
OCA e.V.
Solidargemeinschaft von öffentlichen Baulastträgern und Betreibern von Verkehrssystemen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Zweck des aus Städten und Landesverwaltungen bestehenden OCA-Verbandes ist es, in Bezug auf Anlagen, Systeme und Komponenten der Straßenverkehrstechnik, Verkehrstelematik und des Verkehrsmanagements
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den Wettbewerb zu fördern
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die Wirtschaftlichkeit und Qualitätssicherung bei Beschaffung und im Betrieb zu fördern
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Ausschreibungsverfahren zu vereinfachen und zu verkürzen
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den direkten Informationsaustausch zwischen den betroffenen Verwaltungsabteilungen auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern
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die Anforderungsprofile zu bündeln, und so die Position der Baulastträger gegenüber der Industrie zu stärken.
www.oca-ev.info
OCIT
OCIT (Open Communication Interface for Road Traffic Control Systems) ist eine geschützte Marke der Gründungsfirmen der OCIT-Initiative, Dambach, Siemens, Signalbau Huber, Stoye und Stührenberg. Die Inhaber fördern die Standardisierung von Schnittstellen in der Straßenverkehrstechnik unter der Marke OCIT. Zur Nutzung der Marke OCIT gelten folgende Regeln:
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Die Bezeichnung OCIT als charakterisierende Kennzeichnung von Gruppen, Aktivitäten, Systemen, Schnittstellen, Architekturmodellen oder anderen Eigenschaften, darf nur mit Einverständnis der Markeninhaber verwendet werden.
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Bei der Erstnennung des Markennamens in Veröffentlichungen muss OCIT mit dem Symbol (R) (Registration Sign) geschrieben werden. Mit diesem Symbol versehen ist OCIT eine registrierte Marke der Firmen Dambach, Siemens, Signalbau Huber, Stoye und Stührenberg.
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Inhaber von Nutzungsrechten an OCIT-Schnittstellen dürfen die Marke OCIT als Bestandteil von Produktnamen verwenden. Details werden in den jeweiligen Verträgen geregelt.
Unter der Marke OCIT werden Kommunikations-Schnittstellen zwischen den Komponenten von Systemen der Straßenverkehrstechnik standardisiert. Ziel ist es, in solchen Systemen Komponenten verschiedener Hersteller zu vernetzen. Die Standardisierung umfasst im Wesentlichen die Kommunikationsprotokolle und Daten der Schnittstellen. Der Aufbau der Komponenten und ihre inneren Eigenschaften, wie Datenbanken, Bedienoberflächen und Middleware, werden in OCIT nicht standardisiert.
OCIT-Gruppe
Verschiedene Gruppierungen mit unterschiedlichen Interessen und Aufgaben, aber mit dem gemeinsamen Band einer Tätigkeit im Bereich der Straßenverkehrstechnik, haben sich seit 1999 in Form eines "Runden Tisches" organisiert, um an der Standardisierung von OCIT-Schnittstellen mitzuwirken. Mitglieder sind derzeit:
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OCA (Open Traffic Systems City Association e.V.)
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VIV (Verband der Ing. Büros für Verkehrstechnik)
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ODG (OCIT Developer Group)
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OTEC (Open Communication for Traffic Engineering Components)
Der Runde Tisch stellt die Harmonisierung und fachliche Absicherung der Anforderungen an OCIT-Schnittstellen sicher. Seine wichtigste Funktion ist der Interessenausgleich zwischen Anforderungen und Wünschen auf Seite der Städte und Planungsbüros und den wirtschaftlichen Zwängen auf der Seite der Hersteller und Kunden. www.roundtable-ocit.org
OCIT-Instations
OCIT-Instations
sind standardisierte Schnittstellen mit dem Anwendungsbereich zwischen
zentralen Anwendungen und Systemen der zentralen Ebene.
OCIT-LED
Von der OCIT-Initiative standardisierte elektrische Schnittstelle zwischen Lichtsignalsteuergeräten und LED-Signalgebern.
OCIT-Outstations
OCIT-Outstations sind standardisierte Schnittstellen mit dem Anwendungsbereich zwischen zentralen Anwendungen und Feldgeräten in Lichtsignalsteuerungssystemen.
ODG
Die ODG (OCIT Developer Group) ist eine Arbeitsgemeinschaft von Signalbaufirmen, die Verkehrssteuerungssyteme und deren Komponenten herstellen.
In der ODG sind derzeit folgende Signalbaufirmen vertreten:
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Dambach Werke GmbH
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Stoye GmbH
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Siemens AG I&S ITS
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Signalbau Huber AG
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Stührenberg GmbH
www.ocit.org
öbuv
öffentlich bestellt und vereidigt
ÖPNV
Öffentlicher Personennahverkehr (Teilmenge des ÖV).
Optimierung
Teilgebiet der numerischen Mathematik, das sich mit der optimalen Festlegung von Größen, Eigenschaften, zeitlichen Abläufen u.a. eines Systems unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Nebenbedingungen befasst.
ÖSPV
Öffentlicher Straßenpersonennahverkehr (Teilmenge des ÖPNV).
OTEC
Open
Communication for Traffic Engineering Components, Konsortium der
Hersteller von Softwarekomponenten und Applikationen für Systeme der
Straßenverkehrstechnik, www.otec-konsortium.de.
ÖV
Öffentlicher Verkehr (Eisenbahn, Straßenbahn, Bus, Taxi etc.).
Paketverlust
Der Verlust von Datenpaketen kann
verschiedene Ursachen haben, etwa ein Bufferoverflow im Router. Bei zu
hohem Paketverlust kann die gesamte Verbindung abbrechen. Akzeptable
Werte sind maximal 0,5 %.
Patch
Temporäre Behebung eines Mangels und/oder einer Störung in der Standardsoftware ohne Eingriff in den Quellcode.
Parkraumbewirtschaftung
Parkraumbewirtschaftung hat die Aufgabe, die Parkraumnachfrage zielnah zu befriedigen und den Parksuchverkehr zu reduzieren. Sie beschränkt sich dabei nicht auf die Durchführung einzelner, restriktiver Maßnahmen (z. B. Parkgebühren, Parkzeitlimitierung, Parküberwachung, Bewohnerparken, Stellplatzbeschränkungssatzung), sondern stellt die kombinierte Anwendung dieser Elemente dar.
Parkraumkonzepte
Parkraumkonzepte sind die planerische Grundlage des Parkraummanagements. Sie stimmen das stadtverträgliche Parkraumangebot mit der qualifizierten nachfrage im öffentlichen und privaten Bereich ab. Stadtverträglich ist das Parken dann, wenn auch die Interessen von Fußgängern, Radfahrern oder ÖPNV-Nutzern angemessen berücksichtigt werden. Unter qualifizieter Nachfrage versteht man die auf das jeweilige Gebiet bezogene Parkraumnachfrage von Anwohnern, Besuchern und Gewerbe.
Parkraummanagement
Das Parkraummanagement zielt darauf ab, den knappen Parkraum in unseren Städten zu optimieren. Es schließt öffentliche und private Stellplätze mit ein, berücksichtigt den ÖPNV und fließenden MIV und versucht einen Konsens zwischen den konkurrierenden Flächenansprüchen von Parkern und Nichtparkern (Betroffenen) herzustellen. Parkraummanagement hilft, knappen Parkraum zu ordnen und intensiver zu nutzen und Parksuchverkehr zu reduzieren.
Path-Flow-Estimator
Software zur Optimierung von Verkehrsmodellen.
Pauschalfestpreis
Umfasst den Erstellungspreis, den Angebotspreis für Systemserviceleistungen, den Angebotspreis für die Weiterentwicklung und Anpassung des Gesamtsystems sowie den Angebotspreis für sonstige Leistungen, jeweils sofern diese zum Festpreis vereinbart sind.
PAYD (Pay-As-You-Drive)
PAYD ist bei Versicherungsgesellschaften der Kfz-Branche im Gespräch, um aus Art und Menge der tatsächlichen, online gemessenen, Fahrzeugnutzung und dem Fahrverhalten angepasste Tarife für den Versicherungsnehmer anzubieten. Denkbare Parameter für Nutzung und Verhalten sind beispielsweise Kilometerleistung, Routenwahl (Hauptstrecken oder Nebenstrecken), Fahrzeit (Rush-Hour oder Nachtzeit), Beschleunigungsverhalten, Anzahl Spurwechsel oder Einhaltung von zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten. Vorreiter ist der Versicherer Norwich Union aus England, der sich den Begriff auch als Warenzeichen hat eintragen lassen. In Deutschland herrscht aus Datenschutzgründen noch Skepsis bei den Versicherten bezüglich der Nutzung eines solchen Tarifmodelles.
Performance Index
Bewertungsindex zur Optimierung von Verkehrsmodellen.
Personenbeförderungsgesetz
Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) regelt die entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, Oberleitungsbussen und mit Kraftfahrzeugen im Linien- und Gelegenheitsverkehr (§ 2 Abs. 1 PBefG). Es enthält dazu die grundlegenden Vorschriften z.B. über die Genehmigungspflicht und die Genehmigung zur Personenbeförderung, das Genehmigungsverfahren für eigen- und gemeinwirtschaftliche Verkehrsleistungen, die Aufsicht über Verkhrsunternehmen, die Beförderungs-, Betriebs- und Tarifpflicht und die Ausgleichspflicht für bestimmte betriebliche und betriebsfremde Aufwendungen. § 57 PBefG dient als Ermächtigungsgrundlage zum Erlass für Rechtsverordnungen, u.a. über Bau, Betrieb und Verkehr von Bussen, Straßenbahnen und Oberleitungsbussen sowie über einheitliche Allgemeine Beförderungsbedingungen (z.B. Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr, Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personen verkehr, Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen). (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
Piktogramm
Bildsymbol
mit dem Information in vereinfachten Bildern transportiert wird (von
lat. pictum= Bild und griech. Gráphein= schreiben).
PlVereinfG
Gesetz zur Vereinfachung der Planungsverfahren für Verkehrswege (Planungsvereinfachungsgesetz).Phase
Teil eines Signalprogrammes, während dessen ein bestimmter Grundzustand der Signalisierung unverändert bleibt. Quelle: Begriffsbestimmungen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
PM10
Feinstaub mit einem Durchmesser bis 10 µm.
PPP
Point to Point Protocol, ein Protokoll zum Verbindungsaufbau über Wählleitungen zum Internet Service Provider.
Privatgutachten
Definition: Gutachten im Auftrag einer Privatperson oder einer Partei. Es kommt ein Werkvertrag zustande zwischen Auftraggeber und Privatgutachter.
Rechtsfolge: Für den Privatgutachter ensteht die Pflicht zur Erstattung des Gutachtens, für den Auftraggeber die Pflicht zur Zahlung der Vergütung. Auch hier ist vom öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen die Unparteilichkeit zu wahren, Gefälligkeitsgutachten sind vertragswidrig.
Bindung und Haftung: Der Privatgutachter steht in der Gewährleistung gegenüber dem Auftraggeber bezüglich der Erstattung eines vollständigen Gutachtens gemäß Auftragsvereinbarung. Gleichzeitig besteht eine Haftung des Privatgutachters gegenüber Dritten bei einer Schutzpflicht‐Verletzung.
Prozess: In einem möglichen Prozess kann das Privatgutachten als urkundlich belegter Parteivortrag benutz werden. Der Privatgutachter kann als sachverständiger Zeuge vor Gericht auftreten. Dieser Parteivortrag ersetzt nicht eventuell notwendige (sinnvolle) gerichtliche Gutachten. Der Privatgutachter wird nach vorheriger Tätigkeit als Privatgutachter in gleicher Sache in der Regel nicht als Gerichtsgutachter tätig werden können aufgrund der möglichen Besorgnis der Befangenheit.
Programmstand
Oberbegriff für Patch, Update, Upgrade und neue(s) Release/Version.
Proprietär
Bezeichnet im EDV-Bereich herstellerspezifische Entwicklungen, die keien Rücksicht auf Standardisierungen nehmen.
QoS
Quality of Service, die übliche Bezeichnung für die Einhaltung von Qualitätsmerkmalen, bei VoIP die Festlegung von maximaler Latenz und Datenverlust.
Quellcode
Code eines Programms in der Fassung der Programmiersprache.
RAA
Richtlinien für die Anlage von Autobahnen.
RABT
Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln.
Rang eines Verkehrsstroms
Einordnung eines Verkehrsstroms in die vorfahrtrechtliche Hierarchie.
RAS
Richtlinien für die Anlage von Straßen .
RAS-Ew
Richtlinien für die Anlagen von Straßen - Teil: Entwässerung.
RAS-K
Richtlinien für die Anlage von Straßen - Teil: Knotenpukte; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
RAS-K-1
Richtlinien für die Anlage von Straßen - Teil: Knotenpunkte, Abschnitt 1: Plangleiche Knotenpunkte.
RAS-K-2-B
Richtlinien für die Anlage von Straßen - Teil: Knotenpunkte, Abschnitt 2: Planfreide Knotenpunkte.
RAS-L
Richtlinien für die Anlagen von Straßen - Teil: Linienführung.
RAS-LP
Richtlinien für die Anlagen von Straßen - Teil: Landschaftspflege.
RAS-LP 2
Richtlinien für die Anlagen von Straßen - Teil: Landschaftspflege, Abschnitt 2: Landschaftspflegerische Ausführung.
RAS-N
Richtlinien für die Anlagen von Straßen - Teil: Netzgestaltung.
RAS-Q
Richtlinien für die Anlagen von Straßen, Teil: Querschnitte.
RAST 06
Richtlinien
für die Anlage von Stadtstraßen. Die RAST behandeln den Entwurf und die
Gestaltung von Erschließungsstraßen sowie angebauter
Hauptverkehrsstraßen mit plangleichen Knotenpunkten.
RAT
Richtlinien für die Anlage von Tankstellen an Straßen.
RBL
Rechnergestütztes Betriebsleitsystem - siehe auch ITCS
RDS
Das Radio Data System ermöglicht seit 1988 die Übermittlung von Nicht-Audio-Zusatzinformation beim Rundfunk. Dazu gehören auch Verkehrsinfos wie TMC oder TMC Pro. Die RDS-Radiosignale werden von öffentlich-rechtlichen Radiosendern mit einer Datenrate von 1187,5 bit/s ausgestrahlt. (Quelle: VDI-Nachrichten)
RE
Richtlinien für die Gestaltung von einheitlichen Entwurfsunterlagen im Straßenbau.
Reaktionszeit
Zeitraum, innerhalb dessen der Auftragnehmer mit den Störungsbehebungsarbeiten zu beginnen hat. Der Zeitraum beginnt mit dem Zugang der Störungsmeldung innerhalb der vereinbarten Servicezeiten und läuft während der vereinbarten Servicezeiten.
Regionalisierung
Regionalisierung bedeutet als ordnungspolitisches Prinzip die Zusammenfassung der Aufgaben- und Finanzverantwortung für den öffentlichen Nahverkehr, insbesondere für den ÖPNV auf regionaler und kommunaler Ebene. Sie setzt voraus, dass die Träger dieser Verantwortung über die Zuständigkeit und die Gestaltungsrechte für Planung und Organisation des Nahverkehrs sowie über die erforderlichen Geldmittel zur Finanzierung einer ausreichenden Verkehrsbedienung verfügen. In diesem Sinne wird die zum 01.01.1996 im Rahmen der Bahnreform erfolgte Übertragung der Aufgaben- und Finanzverantwortung für den SPNV in Deutschland auf die Bundesländer als Regionalisierung des SPNV bezeichnet. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
Release/Version
Neue Entwicklungsstufe einer Software, die sich gegenüber dem vorherigen Release bzw, der Version im Funktions- und/oder Datenspektrum erheblich unterscheidet.
RFC
Request for Comment (=Arbeitspapiere, Protokoll-Spezifikationen oder Kommentare zu Netzwerk-Themen).
R-FGÜ 2001
Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen; Herausgeber ist das Bundesministerium für Bau- und Wohnungswesen.
RFID
RFID ist die Abkürzung von Radio Frequency Identification. Dies ist ein Verfahren zur automatischen kontaktlosen Identifizierung von Gegenständen und Lebewesen mittels Kleinstgeräten, die Radiowellen senden. Diese Geräte werden Transponder (oder auch Tap) genannt. Die Feldstärke des Senders, der in Chipkarten eingebaut ist, beträgt nur wenige Ampère pro m (1,5 bis 7,5 A/m) bei einer Frequenz von 13,56 Megahertz.
RILSA
Richtlinien für LichtsignalanlagenRLS-90
Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen.
RMS
Richtlinien für die Markierung von Straßen; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
RN-BAB
Richtlinien für Bau und Betrieb von Nebenbetrieben an Bundesautobahnen sowie für die Erteilung einer Konzession .
Router
Geräte
die mehrere Rechnernetze verbinden. Dabei analysiert der Router die
ankommenden Datenpakete nach ihrer Zieladresse und blockt diese oder
leitet sie entsprechend weiter.
RSA
Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen; Herausgeber ist das Bundesministerium für Bau- und Wohnungswesen.
Ruck
Der Ruck ist die Veränderung der Beschleunigung. Die SI-Einheit des Rucks ist m/s³.
RVWD
Rahmenrichtlinie für den Verkehrswarndienst.
Sättigungsgrad
Verhältnis von Verkehrsstärke zu Kapazität.
SCATS
Sydney Coordinated Adaptive Traffic System (adaptives Verfahren aus Australien)
Schaden stiftende Software
Software mit vom Auftraggeber unerwünschter, nicht vereinbarter Funktion, die zumindest auch den Zweck hat, die Verfügbarkeit von Daten, Ressourcen oder Dienstleistungen, die Vetraulichkeit von Daten oder die Integrität von Daten, zu gefährden bzw. zu beeinträchtigen, z. B Viren, Würmer, Trojanische Pferde u. a..
Schiedsgutachten
Definition: Aufgabe des Schiedsgutachtens ist es, bestimmte streitige Tatsachen verbindlich festzulegen. Es werden zwei Verträge erforderlich, zum einen zwischen den streitenden Parteien untereinander und zum anderen zwischen den Parteien und dem Sachverständigen.
Rechtsfolge: Für den Schiedsgutachter entsteht die Pflicht zur objektiven, unparteiischen und sorgfältigen Erstattung des Gutachtens, die streitenden Parteien sind als Gesamtschuldner zur Zahlung der Vergütung verpflichtet (vertragliche Regelung zwischen den Parteien).
Bindung und Haftung: Sowohl für die Parteien als auch für das Gericht ist das Schiedsgutachten bindend (Ausnahme: bei offenbarer Unrichtigkeit). Die Haftung des Gutachters beschränkt sich auf die Fälle der offenbaren Unrichtigkeit oder der groben Fahrlässigkeit. Der mögliche Vorwurf der Befangenheit greift hier nicht, da beide Parteien in ihrer vetraglichen Vereinbarung den Sachverständigen gemeinsam bestellt haben.
SCOOT
Split Cycle Offset Optimisation Technique (adaptives Verfahren aus Großbritannien)
SDH
Synchronous
Digital Hierarchy, eine der Multiplextechniken im Bereich der
Telekommunikation,die das Zusammenfassen von niederratigen Datenströmen
zu einem hochratigen Datenstrom erlaubt. Das gesamte Netzwerk ist dabei
synchron.
Sektorenauftraggeber
Sektorenauftraggeber ist ein Auftraggeberbegriff des Vergaberechts. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts, die in den Sektoren der Trinkwasser- oder Energieversorgung oder des Verkehrs tätig sind und diese Tätigkeiten auf der Grundlage von besonderen oder ausschließlichen Rechten ausüben oder auf die staatliche Auftraggeber einzeln oder gemeinsam einen beherrschenden Einfluss ausüben können, sind öffentliche Auftraggeber. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
Servicezeit
Zeiten, innerhalb derer der Auftraggeber Anspruch auf vertraglich geschuldete Leistungen durch den Auftragnehmer hat.
SHA-1
Secure Hash Algorithm, eine Gruppe standardisierter Funktionen, zur Berechnung eines eindeutigen Prüfwerts für beliebige Daten.
SHDSL
Symmetrical
High-bit-rate Digital Subscriber Line, ermöglicht die permanente
Anbindung an das Internet durch Bereitstellung einer Standleitung.
SI-Einheit
Internationales metrisches Einheitensystem, Abkürzung von Système International d\\''Unités
SIGMA
Signal Management, ein Forschungsprojekt in Deutschland aus den Jahren 1984 bis 1987 zur optimalen Koordinierungfestzeitgesteuerter Lichtsignalanlagen.
SITraffic office
Software zur Planung, Bewertung und Simulationvon Lichtsigsteuerungen der Firma Siemens.
SNfz
Schwere Nutz-Fahrzeuge (LKW-Verkehr)
Software
Oberbegriff für Standardsoftware und Individualsoftware.
SSI
Siganlbau Huber Standard Interface (Schnittstelle für Lichtsignalanlagen)
STLK/AVA-Richtlinien
Richtlinien für das Anwenden des Standardleistungskataloges (STLK) und von AVA-Programmen im Straßen- und Brückenbau.
Stochastik
Teilgebiet
der Statistik, das sich mit der Analyse zufallsabhängiger Ereignisse
und deren Wert für statistische Untersuchungen befasst (stochastisch=
zufallsabhängig).
SPNV
Schienenpersonennahverkehr (Teilmenge des ÖV), umfasst nur Eisenbahnen.
SQL Standard
Structured Query Languages, Datenbanksprache
Standardsoftware
Softwareprogramme, Programm-Module, Tools etc., die für die Bedürfnisse einer Mehrzahl von Kunden am Markt und nicht speziell vom Auftragnehmer für den Auftraggeber entwickelt wurden einschließlich der zugehörigen Dokumentation.
Stau aus dem Nichts
Ein Stau aus dem Nichts entsteht bei hoher Verkehrsdichte, wenn einzelne Fahrer innerhalb einer Fahrzeuggruppe ein stark abweichendes Fahrverhalten mit zu starkem Bremsen oder Beschleunigen praktizieren. Beim Wechsel von zu starkem Bremsen und Beschleunigen entsteht eine Störung im Verkehrsfluss, die zum Stau führt.
StrFinG
Straßenbaufinanzierungsgesetz .
StVO
Straßenverkehrs-Ordnung.
StVUnfStatG
Gesetz über die Statistik der Straßenverkehrsunfälle (Straßenverkehrsunfallstatistikgesetz).
StVZO
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung.
Systemkomponente
Teil des Gesamtsystems, z. B. Hard-, Software. Hierzu gehören auch auf der Grundlage des Vertrages überlassene neue Programmstände bis auf Patches.
Systemumgebung
Technische, räumliche und fachlich organisatorische Umgebung des Gesamtsystems, bestehend aus Hardware, Software, Kommunikationssystemen und -diensten und der für den Betrieb des Gesamtsystems erforderlichen Versorgungseinrichtungen.
TA-Luft
Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft
TBA
Tiefbauamt
TCP
Transmission Control Protocol
Eines der Internetprotokolle. Verbindungsorientiertes Transportprotokoll in Schicht 4 des ISO/OSI-Referenzmodells.
Teleservice
Leistungen unter Inanspruchnahme von technischen Einrichtungen zur Fernkommunikation von einem Standort außerhalb des Einsatzortes des Gesamtsystems.
TKG
Telekommunikationsgesetz. TL
Transportable Lichtsignalanlagen; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
TL-Absperrschranken
Technische Lieferbedingungen für Absperrschranken.
TL-Aufstellvorrichtungen 97
Technische Lieferbedingungen für Aufstellvorrichtungen für Schilder und Verkehrseinrichtungen an Arbeitsstellen.
TL-Leitelemente 97
Technische Lieferbedingungen für bauliche Leitelemente.
TL-M 97
Technische Lieferbedingungen für weiße Markierungsmaterialien.
TLS
Technische Lieferbedingungen für Streckenstationen; Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen.
TL-Transportable Lichtsignalanlagen 97
Technische Lieferbedingungen für transportable Lichtsignalanlagen.
TL-Transportable Schutzeinrichtungen 97
Technische Lieferbedingungen für transportable Schutzeinrichtungen.
TL-Vorübergehende Markierungen 97
Technische Lieferbedingungen für vorübergehende Markierungen.
TL-Warnbänder 97
Technische Lieferbedingungen für Warnbänder bei Arbeitsstellen an Straßen.
TL-Warnleuchten
Technische Lieferbedingungen für Warnleuchten.
TL WB-StB 95
Technische Lieferbedingungen für Waschberge aus der Steinkohlengewinnung als Baustoffe im Straßen- und Erdbau.
TMC
Der Traffic Mesage Channel ist ein digitaler Radio-Datendienst, der in RDS ausgestrahlt wird und zur Übertragung von Verkehrsstörungen (Stauinformationen) an ein geeignetes Emfangsgerät verwendet wird. Es handelt sich dabei um einen öffentlich-rechtlichen Dienst. Quellen für die Informationen sind Induktionsschleifen auf den Autobahnen, Polizei, Staufinder, Verkehrsflieger und der ADAC. Die Aktualisierung variiert - Schnitt findet sie alle 15 min statt. (Quelle: VDI-Nachrichten)
TMC Pro
Der Stauwarndienst TMC Pro ist ein kommerzieller Dienst, der allerdings aktuell für Nutzer kostenlos ist. Er stellt Besitzern von Navigationssystemen über RDS seit Anfang 2005 Verkehrsdaten von T-Systems zur Verfügung, die über ein eigenes automatisiertes Sensonetz die Verkehrslage erfassen. Das Netz erhält seine Daten von rund 10 000 Sensoren auf Autobahnbrücken und in Fahrbahnschleifen. Hinzu sorgen Daten aus 10 000 fahrenden Fahrzeugen (Floating-Car-Data) für Infos.
Ab nächstem Jahr soll auch TMC Pro durch Mobilfunkdaten bereichert werden. Partner hier ist T-Mobile. Zum Abgleich dienen die vorhandenen Daten aus dem Sensornetz. Das neue TMC Pro soll für Verbraucher kostenlos sein. (Quelle: VDI-Nachrichten)
TÖB
Träger öffentlicher Belange: Verwalter öffentlicher Sachbereiche, insbesondere Behörden, deren Anhörung und Einbeziehung bei bestimmten (Bau-)Vorhaben gesetzlich vorgeschrieben ist. Dies sind die Behörden, die im Rahmen der verbindlichen Bauleitplanung (=Bebauungsplan) von den Gemeinden gem. § 4 Baugesetzbuch einzuschalten sind, sofern der Aufgabenbereich dieser Behörden durch die Planung der Gemeinde berührt ist; sie haben ihreStellungnahmen innerhalb eines Monats abzugeben und sich dabei auf ihren Aufgabenbereich zu beschränken.
Train-the-Trainer
Train-the-Trainer bedeutet die Ausbildung von Personen, die das erworbene Wissen an das weitere Personal weitergeben.
UBA
Umweltbundesamt
UDP
User Datagram Protocol
Eines der Internetprotokolle. Verbindungsloses Protokoll in Schicht 4 des ISO/OSI-Referenzmodells.
Umgehungslösung
Temporäre Überbrückung eines Mangels und/oder einer Störung in der Software.
UML
Unified Modeling Language
Die UML ist eine an objektorientiertes Denken angelehnte, semiformale grafische Modellierungssprache. Liegt derzeit als UML 2.0 vor.
UMTS
UMTS steht für die Abkürzung "Universal Mobile Telecommunications System" und ist ein neuer Standard für die mobile Telekommunikation aus dem Jahre 1998. In den Medien wird auch oft von dem Mobilfunk-Standard der dritten Generation (3G) gesprochen.
Der hauptsächliche Unterschied zu den anderen Standards ist die deutlich höhere Datenübertragungsrate. Vorgesehen sind Übertragungsraten von 384 KBit/s bis 2 MBit/s für Sprach-, Video- und Datendienste, sowohl leitungs- als auch paketvermittelt für Multimediaanwendungen; Internetdienste über die Funkschnittstelle; einheitliche Luftschnittstelle für schnurlose Telefonie, Mobilfunk und den drahtlosen Ortsanschluss; DUal-Mode/Bandbetrieb sowie Roaming zwischen GSM und UMTS-Netzen.
UMTS
verwendet das CDMA-Verfahren, das nicht mit starren Zeitschlitzen (wie
GSM) arbeitet, sondern flexibel überträgt und die Bandbreite an die
jeweiligen Erfordernisse anpasst. UMTS soll weltweit gelten, so dass
dann ein Handy praktisch in jedem Land der Erde benutzt werden kann.
Umweltverträglichkeitsprüfung
Durch das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) soll sichergestellt werden, dass bei Bau oder Änderung bestimmter im Gesetz aufgeführter Vorhaben - zu denen u.a. auch Straßenbahnen zählen, die der Planfeststellung bedürfen - zur wirksamen Umweltvorsorge nach einheitlichen Grundsätze
-
die Auswirkungen auf die Umwelt frühzeitig und umfassend ermittelt, beschrieben und bewertet werden und
-
das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsprüfung so früh wie möglich bei allen behördlichen Entscheidungen über die Zulässigkeit berücksichtigt wird.
Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein unselbständiger Teil verwaltungsbehördlicher Verfahren und im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zu berücksichtigen. (Quelle: mit freundlicher Genehmigung des Alba Fachverlags, Das Fachwort im Verkehr, Grundbegriffe des ÖPNV).
UNEP
Das Unitet Nations Enviroment Programme ist das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (www.unep.org).
Update
Bündelung mehrerer Mängelbehebungen und/oder Störungsbeseitigungen sowie geringfügige funktionale Verbesserungen und/oder Anpassungen der Software in einer einzigen Lieferung.
Upgrade
Bündelung mehrerer Mängelbehebungen und/oder Störungsbeseitigungen und mehr als geringfügige funktionale Verbesserungen und/oder Anpassungen der Software in einer einzigen Lieferung.UTOPIA
Urban Traffic Optimization by Integrated Automation (adaptives Netzsteuerungsverfahren aus Italien)
UVPG
Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung
VDI- Richtlinien
Richtlinien des Vereins Deutscher Ingenieure
VDV
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
VDV KA Standard
Standard für Chipkarten des VDV
Verkehrsablauf
Gesamtheit der zeitlichen und räumlichen Bewebungsvorgänge auf Verkehrsflächen.
Verkehrsfluss
Der Verkehrsfluss ist die Bewegung von Fahrzeugen. Mit Hilfe der Kontinuumstheorie lassen sich die ständig auftretenden Veränderungen im Verkehrsfluss (Wellenbewegungen) mathematisch beschreiben. Eine besondere Erscheinung im Verkehrsfluss ist der Stau aus dem NIchts.
Verkehrsmodell
Durch
Abstraktion und Verallgemeinerung erreichte Abbildung (Beschreibung)
des Verkehrsablaufes. Es ist zu unterscheiden nach deterministischen
und stochastischen Modellen.
Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz
Gesetz zur Beschleunigung der Planungen für Verkehrswege in den neuen Ländern sowie im Land Berlin
VerkStatG
Gesetz über die Statistik der See- und Binnenschifffahrt, des Güterkraftverkehrs, des Luftverkehrs sowie des Schienenverkehrs und des gewerblichen Straßen-Personenverkehrs (Verkehrsstatistik-Gesetz).
VERON
Ein (mittlerweile nicht mehr aktuelles )Verfahren der Firma Siemens zur Versatzzeitoptimierung von Lichtsignalanlagen, erstmals publiziert in 1972.
Vertragserfüllungstermin
Termin, zu dem der Auftragnehmer alles Vereinbarte getan haben muss, damit der Auftraggeber die Abnahme erkären kann. Dazu gehört insbesondere, dass der Auftragnehmer das Gesamtsystem bereits zum Termin der Erklärung der Betriebsbereitschaft vertragsgemäß und im Wesentlichen mängelfrei bereitstellt, damit der Auftraggeber in der Zeit bis zum Vertragserfüllungstermin die Funktionspürüfung durchführen kann.
VgV
Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung).
VIAP
Verkehrsingenieurarbeitsplatz
Werkzeug zum Planen, Simulieren, Versorgen und Testen der verkehrstechnischen Datenversorgung von Lichtsignalanlagen.
VISSIM
Verkehrsfluss-Simulationssoftware der Firma PTV Planung Transport Verkehr AG.
VIV e.V.
Eine 1996 gegründete Organisation von unabhängigen Ingenieurbüros, die auf dem Fachgebiet der Straßenverkehrstechnik tätig sind.
Der Verband hat seinen Sitz in Berlin. Die Mitgliedschaft ist offen für Ingenieurbüros mit Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der Straßenverkehrstechnik. www.viv-ev.de
V-Modell XT
Das V-Modell XT ist ein Vorgehensmodell zum Planen und Durchführen von Projekten (www.kbst.bund.de).
VoIP
"Voice over IP" ist der gebräuchliche Begriff für Internettelefonie.
VOL
Verdingungsordnungen für Leistungen.
VOL/A
VOL Teil A: Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen.
VOL/B
VOL Teil B: Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen.
VPN
VPN (Virtual Private Network) ist ein Computernetz, das zum Transport privater Daten mit besonderen Absicherungen ein öffentliches Netz (zum Beispiel das Internet) nutzt. Es ermöglicht somit eine sichere Übertragung über ein unsicheres Netzwerk.
VRR
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
VRS
Verkehrsverbund Rhein-Sieg
VTassist (CROSSIG)
Software zur Planung, Bewertung und Simulation von Lichsignalsteuerungen der Firma GEVAS software.
VU
Verkehrsunternehmen
VwV-StVo
Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung
V.xx
Standards der ITU-T (International Telecommunications Union), früher CCITTWaStrG
Bundeswasserstraßengesetz
Weglücke
Die Weglücke ist der zu einem bestimmten Zeitpunkt gemessene Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Fahrzeugen der gleichen Fahrtrichtung. Es wird nach Bruttoweglücke und Nettoweglücke unterschieden. Es handelt sich um eine momentane Kenngröße des Verkehrs.
Werkzeug
Hilfsmittel für die Entwicklung, Bearbeitung und Pflege von Software.
Wiederherstellungszeit
Zeitraum, innerhalb dessen der Auftragnehmer die Störungsbehebungsarbeiten erfolgreich abzuschließen hat. Der Zeitraum beginnt mit dem Zugang der Störungsmeldung und läuft ausschließlich während der vereinbarten Servicezeiten.
Wiener Fahrprobe
Begleitende Beurteilung des Fahrerverhaltens durch geschulte Beobachter. Es werden von einem Beobachter pro Fahrerverhaltenskategorie die Auftretungshäufigkeit sowie deren negative Ausprägung registriert. Das Verfahren dient der Beurteilung der Verkehrstauglichkeit aus verkehrspsychologischer Sicht.
Wimax
Wimax ist die Forsetzung von WLAN nach dem 802.16-Standard. Wimax ist schneller und bietet im Vergleich zu WLANs eine größere Reichweite von mehreren Kilometern. Ursprünglich war es nur zur Datenübertragung möglich und damit ist dieser Standard eine direkte Konkurrenz zu den Mobilfunknetzen. Das neue Wimax-Netz in den USA basiert auf diesem Standard. Größter Nachteil von Wimax ist die regional unterschiedliche Frequenznutzung, so dass es keinen einheitlichen weltweiten Zugang geben wird. (Quelle: VDI-Nachrichten)
WLAN
WLAN ist der gegenwärtig gebräuchliche mobile Internetzugang nach 802.11a/b/g-Standard. Er ist relativ schnell und da er keine zugewiesenen Frequenzen benötigt, ist er weltweit einheitlich verfügbar. Größter Nachteil ist die begrenzte Reichweite von maximal 40 m. Erst jüngste Handys nutzen WLAN auch zum Telefonieren. Dabei erfolgt das Gespräch aber nicht über ein gebräuchliches Handynetz, sondern als Voice over IP. Vor allem in englischsprachigem Raum wird hier auch das Kürzel Wifi genutzt, die für die Allianz von Unternehmen steht, die sich für den Standard zusammengeschlossen haben. (Quelle: VDI-Nachrichten)
WMO
Die World Metorological Organization ist die Weltorganisation für Meteorologie ist eine Fachorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf (www.wmo.int).
XML
Extensible Markup Language
Metasprache für das Definieren von Dokumenttypen. XML liefert die Regeln, die beim Definieren von Dokumenttypen angewendet werden.
XSD
XML Schema Definition
Eine komplexe Schemasprache zur Beschreibung eines XML-Typsystems. Im Gegensatz zu DTD kann bei Verwendung von XSD zwischen dem Namen des XML-Typs und dem in der Instanz verwendeten XML-Tagnamen unterschieden werden.Zeitlücke
Eine Zeitlücke ist der zeitliche Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Fahrzeugen an einem Meßquerschnitt. Es wird von Bruttozeitlücke und Nettozeitlücke gesprochen, dabei handelt es sich um lokale Kenngrößen.
Zeit-Weg-Diagramm
Eine der wichtigsten Darstellungsformen, um grafisch die Bewegung von Fahrzeugen zu verdeutlichen. Auf der x-Achse (Abszisse) wird der Weg angetragen, auf der y-Achse (Ordinate) die Zeit, die Neigung einer Linie innerhalb des Diagramms zeigt die Geschwindigkeit. Das Teit-Weg-Diagramm wird fallweise unterschiedlich im zweiten oder vierten Quadranten eines Koordinatensystems gezeichnet (unterschiedlicher Verlauf der Zeitachse).
ZVB/E-StB
Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen im Straßen- und Brückenbau.




