Verkehrsplanung
Allgemeines

Die einzelnen Planungsstufen sind verbunden in einem
iterativen Prozess.
Die Verkehrsplanung folgt nach wie vor einem klar strukturierten Planungsprozess.
Verkehrsentwicklungspläne und Nahverkehrspläne sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Verkehrspolitik. Die Abbildung rechts zeigt beispielhaft mögliche Planungsstufen, die in einem iterativen Prozess verbunden sind. Dabei sind ergänzend einige wichtige Inhalte einer erfolgreichen Planung zu benennen:
Diskussion und Definition von Leitlinien und Zielvorstellungen
Berücksichtigung veränderter soziologischer und gesellschaftlicher Einflüsse
Methodische Vorgehensweise bei Erstellung und Berechnung von Modellen
Moderation und Öffentlichkeitsbeteiligung während des Planungsprozesses
Machbarkeit und Umsetzung der Lösungen in Realisierungsstufen.
Diese Vorgehensweise kann aber in einer angepassten Weise auch Eingang finden bei „kleineren“ Projekten der Verkehrsplanung, wie Erschließungsplanungen, Berechnungen zur Verkehrsmodellierung oder der Überarbeitung bestehender Verkehrsanlagen.
Dabei ergänzen sich die Vielzahl möglicher Projekte im Idealfall zu einem Gefüge, das eine moderne und überzeugende Verkehrspolitik repräsentiert.
Auch mehr technisch orientierte Planungen können dabei eine wichtige Rolle übernehmen, wie beispielsweise die Überarbeitung der innerstädtischen Beschilderung. Von einer Reduzierung und Optimierung des „Schilderwaldes“ profitieren alle Verkehrsteilnehmer. Die meist in die Jahre gekommene Wegweisung kann auch in Zeiten von Navigationssystemen deutlich verbessert werden und bei einer Planung aus einem Guss zu einer Verbesserung der Gestaltung von Verkehrsräumen beitragen.
Der Einsatz von geeigneten EDV-Programmen und die Einbindung von geographischen Informationssystemen (GIS) gehört dabei zum selbstverständlichen Handwerkszeug der Verkehrsplanung.





