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Drive me - Autonomes Fahren

 


Der schwedische Automobilhersteller Volvo ist mit dem Drive Me Projekt schon recht weit in der praktischen Einführung des autonomen Fahrens.

 

Im Dezember 2013 startete das Projekt und voraussichtlich ab 2017 werden 100 selbstfahrende Volvo Fahrzeuge unter Alltagsbedingungen auf öffentlichen Straßen rund um Göteborg unterwegs sein. Das bahnbrechende Projekt „Drive Me – Selbstfahrende Autos für eine nachhaltige Mobilität“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der Volvo Car Group, der schwedischen Verkehrsverwaltung und Verkehrsbehörde, des Wissenschaftsparks Lindholmen sowie der Stadt Göteborg. Unterstützt wird das Projekt Drive Me von der schwedischen Regierung.

 

Dabei verfolgt Volvo einen ähnlichen Ansatz wie die Luftfahrtindustrie. Der Volvo AutoPilot arbeitet nach dem Prinzip der redundanten Fail-Operational-Architektur. Mit Hilfe von Backup-Systemen wird dafür gesorgt, dass der AutoPilot auch bei einem Ausfall eines Systemelements weiterhin sicher funktioniert.

 

Die Technik beherrscht auch komplizierte Szenarien

Unterwegs wird die komplette Techniklösung nach Vorstellung der Volvo-Entwickler selbst die kompliziertesten Szenarien bewältigen können – vom problemlosen Pendeln über dichten Verkehr bis hin zu Notfallsituationen. Möglich wird dies durch ein komplexes Netzwerk von Sensoren, cloud-basierten Systemen zur Positionsbestimmung sowie intelligenten Brems- und Lenksystemen.


Für Technikinteressierte beeindruckend ist die Vielzahl an Drive Me Systemkomponenten, schon allein das bloße Aufzählen der Subsysteme verdeutlicht die Komplexität der Lösung :

  • Kombinierte Radar- und Kameraeinheit
  • Umgebungsradar
  • 360-Grad-Rundumsicht
  • Mehrfach-Laser
  • Trifokal-Kamera
  • Fernbereichsradar
  • Ultraschallsensoren
  • Hochauflösende 3D-Digitalkarte
  • Hochleistungs-Positionsbestimmung
  • Cloud Services


Quelle dieses Textes: Volvo. Weitergehende Informationen zu dieser beeindruckenden Verknüpfung aktuell am Markt verfügbarer Technologien finden sich unter www.volvocars.com. Bildnachweis: felix g - Photocase.