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IVS-Rahmenarchitektur: TSC im Betreuerkreis

Am 2. November 2016 fand bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die erste Sitzung des Betreuerkreises für die Projekte zur IVS-Rahmenarchitektur statt.

 

Mit Herrn Herwig Wulffius ist ein Vertreter des Büros TSC Beratende Ingenieure für Verkehrswesen in den Betreuerkreis berufen worden, der die von der BASt vor einem Jahr beauftragten vier Forschungsprojekte aus dem Themenfeld IVS-Rahmen- und Referenzarchitekturen bis Mitte 2018 betreuen und beraten soll. Dem Betreuerkreis gehören Fachleute des BMVI, verschiedener Hochschulen, aus Beratungsunternehmen und der Infrastrukturindustrie an.

 

Worum geht es?

 

„Intelligente Verkehrssysteme (IVS) bilden heute in den verschiedensten Anwendungsbereichen des Straßenverkehrs eine wichtige technologische wie organisatorische Basis. Die durch die zunehmende Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnik getriebene Vernetzung dieser Systeme stellen neue Herausforderungen bei der Einführung neuer und bei der Integration bestehender IVS. Neben der oftmals im Vordergrund stehenden technischen Sichtweise sind vor allem auch die inhaltliche und organisatorische Kooperation zwischen den mit der Erbringung von Mobilitätsdienstleistungen befassten Akteuren zu betrachten. Auf der Basis eines gemeinsamen Verständnisses gilt es, die erforderlichen inhaltlichen, organisatorischen und technischen Schnittstellen und Prozesse festzulegen und zu implementieren. Zur Sicherstellung eines koordinierten und harmonisierten Vorgehens bei der Einführung und Nutzung neuer und der Vernetzung bestehender IVS soll eine nationale IVS-Rahmenarchitektur eingeführt werden. Mit der IVS-Rahmenarchitektur werden grundlegende Festlegungen für Begriffe, Normen, Mechanismen und Technologien getroffen, die erforderlich sind, um die Interoperabilität der auf verschiedenen Ebenen arbeitenden, verteilt kommunizierenden Anwendungen und Komponenten zu sichern. Eine IVS-Referenzarchitektur konkretisiert dann für einen spezifischen Anwendungsbereich von IVS die von der Rahmenarchitektur abgeleiteten anwendungsspezifischen Konzepte in Richtung Realisierung.“ (Quelle: Vergabebekanntmachung der BASt)

 

Zunächst sind vier Lose des Projektes „Entwicklung einer IVS-Rahmenarchitektur Straße" ausgeschrieben und beauftragt worden:

 

Los 1: Wissenschaftliche Unterstützung bei der Definition einer IVS-Rahmenarchitektur inklusive Evaluierung anhand von Referenzarchitekturen

Los 2: Verkehrsinformation Individualverkehr (über alle Kommunikationswege inkl. C2X)

Los 3: Zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement

Los 4: Multimodale Reiseinformation

 

Aufgabe des Loses 1 ist es vornehmlich, den international eingeführten Standard zur Entwicklung von Unternehmensarchitekturen TOGAF (siehe www.togaf.com) auf die Anwendung im Bereich der Intelligenten Verkehrssysteme anzupassen.

In den Losen 2-4 werden sodann IVS-Rahmenarchitekturen für die konkreten Anwendungsfälle für die Verkehrsinformation Individualverkehr, das zuständigkeitsübergreifende Verkehrsmanagement und die multimodale Reiseauskunft exemplarisch entwickelt.

 

Quelle des Bildes: Informationszentrum-Mobilfunk