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metropolradruhr rollt auf Erfolgskurs

Das Fahrradverleihsystem soll bereits in 2 Jahren aus den roten Zahlen rollen, so nextbike-Sprecherin Mareike Rauchhaus.

Vor nunmehr sieben Jahren startete das Projekt, mittlerweile sind neben Essen neun weitere Städte mit dem Verleihsystem ausgestattet. Im Jahr 2016 stieg allein in der Ruhrgebietsstadt Essen die Zahl der Ausleihen um 23 %, hier wurden im Vorjahr rund 7.200 Fahrräder ausgeliehen.

 

Zum Kulturhauptstadt-Jahr 2010 ist das bundesweit größte Fahrradverleihsystem an den Start gegangen, initiiert durch den Regionalverband Ruhr (RVR), die Stadt Essen, sowie neun Nachbarkommunen und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Seit 2013 muss nextbike jedoch ohne Zuschüsse des Bundes auskommen - bisher hat sich das nicht rentiert.

Durch neue Werbepartner und eine feste Kooperation mit der Universität Duisburg- Essen sowie einer Verlängerung des Kooperationsvertrages mit dem RVR bis 2018 hat sich die Lage jedoch verbessert. RVR-Sprecher Jens Hapke ist zuversichtlich, dass sich metropolradruhr in Zukunft eigenwirtschaftlich tragen wird.

 

Die Stadt Essen ist dabei ein wesentlicher Baustein, hier kann man bereits heute an 59 Stationen insgesamt 400 Fahrräder ausleihen, weitere sechs Leihstationen sind geplant: zum Beispiel vor dem berühmten Folkwang-Museum, der Folkwang Universität, am Klinikum, an einem Studienwohnheim in Altenessen sowie am Handelshof in Essen. Im Rahmen der Grünen Haupstadt Europas 2017 sind Sonderaktionen geplant und auch bei den künftigen "Mobilstationen" der Essener Verkehrs-AG (EVAG), an den Haltestellen Landgericht in Rüttenscheid und am S-Bahnhof Steele, gehen die Metropolräder mit an den Start. Besonders im Sommer sind die Fahrräder, die beispielsweise für den ganzen Tag 9 € kosten, sehr beliebt. Attraktive Angebote für Vielfahrer gibt es auch, so kann man zum Beispiel für 48 € pro Jahr den Rad-Card-Tarif nutzen und die ersten 30 Minuten kostenlos fahren.

Mit den geplanten Aktionen rund um das beliebte Verleihsystem erhofft sich nextbike schon bald in die schwarzen Zahlen zu rollen.

 

Quelle des Textes: WAZ

Quelle des Bildes: nextbike