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Autonome Busse im Testbetrieb

Wie bereits im Mai 2017 in unserem Newsletter berichtet, soll ab Herbst 2017 in Bad-Birnbach in Bayern der erste autonome Bus fahren.

 

Nicht nur in dieser Stadt soll der selbstfahrende Bus „Olli“ zum Einsatz kommen, auch in Berlin beispielsweise fährt der erste autonome Linienbus bereits im Testbetrieb.

 

Dieser Bus, der maximal acht Fahrgäste transportieren kann, ist voll gepackt mit Elektronik. Ausgestattet mit GPS-Sensoren, Kameras sowie Laser- und Radarscannern fährt „Olli“ täglich Passagiere durch das Gelände des Euref-Campus in Berlin Schöneberg. Permanent wird die Umgebung mit über 30 am Fahrzeug angebrachten Sensoren nach Hindernissen abgesucht. Wenn ein Mensch die Straße überquert, stoppt der Elektro-Minibus sofort.

 

Laut Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums Mobilität, kann der Bus „[…] besser sehen als Menschen und sogar um die Ecke gucken.“ Der Bus fährt nicht nur autonom sondern spricht auch mit den Fahrgästen.

Es ist jedoch noch etwas Geduld nötig, denn ganz autonom fahren darf „Olli“ – zumindest in Deutschland – noch nicht. Ein Fahrer muss momentan immer dabei sein, um notfalls in das Fahrgeschehen eingreifen zu können. Auch Rückwärtsfahren kann der Bus beispielsweise noch nicht.

Auch bei der Fabrikation wird Innovation großgeschrieben. Die Herstellung des Minibusses erfolgt zu 40 % über 3-D-Druckverfahren. Das Fahrzeug kann laut John Rogers, Chef des Herstellers Local Motors, in einer Stunde zusammengebaut werden.

 

Weitere autonome Kleinbusse, wie der Elektro-Bus der RWTH Aachen, sollen „Olli“ bald Gesellschaft leisten. Der „e.Go Mover“ soll ab 2018, nach einem Jahr Entwicklungsdauer, in Serie gehen. In Leipzig beispielsweise findet ein Testprojekt mit dem selbstfahrenden Elektro-Bus „EZ-10“ auf dem Gelände der Deutschen Bahn Schenker statt.

 

Die Deutsche Bahn, Beteiligte an dem Projekt in Berlin, hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland zum Hauptanbieter für automatisierte und vernetzte Fahrzeuge zu machen.

 

Quelle des Textes: VDI nachrichten, 30.06.2017

Quelle des Bildes: tagesspiegel.de