Menschen . Verkehr . Umwelt . Planung

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Barrierefreier Umbau der Haltestellen der Essener "Südstrecke"

Die Essener „Südstrecke“ verbindet die Innenstadt und den Hauptbahnhof mit den südlich gelegenen Stadtteilen Rüttenscheid und Bredeney sowie der Messe Essen und verläuft auf diesem Streckenabschnitt größtenteils unterirdisch. Zurzeit befahren die Strecke Stadtbahn- und Straßenbahnfahrzeuge, die die gleiche Einstiegshöhe haben. Damit dort zukünftig Bahnen mit unterschiedlichen Einstiegshöhen halten können, müssen die Bahnsteige der Tunnelhaltestellen teilweise abgesenkt werden.

 

Am 10.12.2018 haben die Umbauarbeiten im Bahnhof „Philharmonie“ begonnen.

Hier wurde bereits ca. ein Drittel des Bahnsteigs für die Niederflurfahrzeuge auf 24 cm abgesenkt. Um auch die Barrierefreiheit im Hochflurbereich der Stadtbahn zu gewährleisten, werden hier die Gleise um 10 cm abgesenkt, sodass eine Bahnsteighöhe von 92 cm erreicht wird. Verbunden werden beide Bereiche mit Treppen und Rampen. Zusätzlich erhält dieser Bahnhof Aufzüge und eine neue Brandschutztechnik.

 

Die Arbeiten im Bahnhof „Philharmonie“ sollen im Sommer 2020 abgeschlossen sein. Anschließend folgen die Bahnhöfe „Rüttenscheider Stern“, „Martinstraße“ und „Florastraße“. Geplant ist, dass die neuen Niederflurfahrzeuge die Strecke ab 2022 befahren können.

 

„Die Ruhrbahn GmbH investiert in das gesamte Umbau-Projekt rund 3,5 Millionen Euro. Rund 14 Millionen Euro finanziert der VRR aus Fördermitteln des Landes NRW.“

 

Quelle des Textes: www.ruhrbahn.de

Quelle des Bildes: Eigene Aufnahme